Einmal nochmal wieder Kind sein...
Am letzten
Meine lieben Freunde, uns trennen nun ein paar Kilometer, und ich möchte euch gerne mit diesem Blog auf dem Laufenden halten, über die Schweden und ihre Besonderheiten berichten und kleine Anekdoten aus meinem Leben als Auswanderer festhalten. Und natürlich freue ich mich auch über Kommentare von euch :-)
Am letzten
Ich freue mich, dass ich nach 11 Monaten mit der schwedischen Tastatur endlich die Tastenkombination für das "ß" entdeckt habe. Liebes ß, willkommen zurück in meinem Leben. Schön, dass mich manchmal so einfache Dinge so glücklich machen können :-) Jetzt muss ich mich nur wieder daran gewöhnen, es auch zu benutzen. Gruß und Kuss, Yvonne
Einigen von Euch habe ich noch gar nicht erzählt, dass ich bei der Arbeit die Abteilung gewechselt habe. Bisher habe ich ja "normale" Touristengruppen bearbeitet. Also meist Omi und Opi, die in Castrop-Rauxel in den Reisebus steigen und in 14 Tagen 7000 Kilometer fahren, um zwischendurch am Nordkap den Ausblick auf graue Nebelsuppe zu haben (Gott weiß vielleicht, wieso man sowas macht, ich jedenfalls nicht). Wir haben halt für besagte Gruppen Hotels und Fähren gebucht, und wenn eine Gruppe mal ein Abendessen außerhalb des Hotels haben wollte war das schon eine aufregende Herausforderung für uns. Hui, mal von den Routinen abweichen. Jedenfalls kam also meine Chefin Ende Januar zu mir an und verkündete, dass sie mich gerne in unsere Event-Abteilung versetzen würde. Sie machte mir das Ganze schmackhaft von wegen "da kannst Du detailgenau arbeiten, das magst Du doch; und Du kannst Dich auf Stockholm konzentrieren" Ich meine, es hörte sich wie ein Kompliment an, oder wie ein Arbeitgeber, der die Stärken seiner Mitarbeiter fördert, aber es könnte auch bedeuten, dass ich mich zu sehr mit unnötigen Dingen aufhalte und nix gebacken kriege, und außerdem keine Ahnung von Skandinavien habe und mich deshalb lieber auf ein kleineres Gebiet spezialisieren sollte. Ach was, die Gründe sind mir auch egal, ich fand die besagte Abteilung eh immer spannend, und so wechselte ich schon direkt nach ein paar Tagen. Und jetzt bearbeite ich also Firmengruppen. Der Unterschied zum Freizeittourismus ist im Wesentlichen, dass der Reisende die Reise nicht selber bezahlt, sondern von einer Firma eingeladen ist. Da gibt es also Firmen, die kommen zum jährlichen Kick-Off-Meeting, Firmen, die ihre besten Kunden einladen oder ihre besten Verkäufer mit einer Reise belohnen (neudeutsch = Incentive), oder die ihr Jubiläum feiern, oder Leute, die einen Kongress oder eine Messe besuchen. Wir kümmern uns also um deren Aufenthalt in Stockholm, buchen Hotels (fast ausschließlich 4 oder 5 Sterne), Restaurants (nur die edelsten), Konferenzlokale, Transfers, Guides und natürlich jede Art von Aktivität, die die Gruppen machen wollen. Ballon fahren? Mit dem RIB Boot in die Schären? Eine Segelyacht mieten? Kochkurs? Exklusiv-Shopping in Läden, die nur für die Gruppe geöffnet werden? Treffen mit einer berühmten Designerin? Kein Problem, wird gemacht. Es ist total spannend, weil man seine eigene Stadt nochmal auf eine ganz andere Art und Weise kennen lernt. Außerdem arbeite ich nun direkt mit 3 Schwedinnen zusammen und telefoniere den ganzen Tag in Stockholm herum, was also sehr gut ist für mein Schwedisch! Im Gegensatz zum Freizeittourismus ("Wir haben uns für Ihren Konkurrenten entschieden, weil der 5 Euro billiger war") sieht das Budget des Kunden ganz anders aus ("Geld spielt keine Rolle - Hauptsache, das Programm ist ausgefallen und exklusiv"), und es macht auch viel mehr Spaß, Produkte zu verkaufen, die man selber toll findet (das fiel mir bei norwegischen Hotels im 2-Sterne-Bereich zugegebenermaßen manchmal etwas schwer). Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich den ganzen Kram am besten anguckt, deswegen tingele ich zur Zeit zwischen Hotels, Konferenzanlagen, Booten und allem Möglichen hin und her, meist verbunden mit einem netten Frü
Auch hier war es lange warm, aber jetzt haben wir seit ca. 6 Wochen Schnee, die Temperaturen schwanken zwischen 3 Grad Plus und 15 Grad Minus. Das führt leider dazu, dass das Wasser immer mal wieder friert und dann antaut. Somit wird es wohl in diesem Jahr nix mehr mit schönen Schlittschuhtouren oder Langlauf auf der zugefrorenen Ostsee. Naja, man kann nicht alles haben. Trotzdem hier mal ein paar Winterbilder für Euch, damit Ihr seht, dass es nicht nur im Sommer traumhaft ist. Einige von Euch werden den Winter vermutlich noch erleben können, denn die nächsten Wochen steht noch ein bisschen Besuch auf dem Programm. Sc
...ist Schokolade. So einfach ist das. Letztes Wochenende hatte ich Wiebke zu Besuch, und wir waren am Samstag netterweise bei Simone und Michael eingeladen. Andreas war auch